Mittwoch, 11. Juni 2014

Rotorua

Mit dem Bus (nackedbus) geht es dann alleine von Auckland nach Rotorua, eine "Stadt" die am großen Lake Rotorua liegt, einem See in einem Vuklanischen Krater, und die Umgeben ist von viele Thermalquellen, Geysieren und Matschpools. Überall dampft es aus der Erde und es richt stark nach Schwefel. Die Natur rings um die Thermal aktiven Stellen kann nicht überleben und auch die Vögel müssen täglich von dort weg und auf Nahrungssuche gehen. In der Stadt gibt es einen kostenlosen Park (Kurau Park) wo man viele Quellen bewundern kann und es sogar 2 Becken zum Füße baden gibt. Das Wetter ist seit unserer Ankunft wenn es nicht gerade Regnet bewölkt und so vermischen sich Wolken, Dampf und Regen zu einer feuchten mystischen Atmosphäre. Im Polynesian Spa, dem wohl bekanntesten Thermalbad mit 7 verschiedenen Pools und Blick auf den See verbringen wir einen entspannten Nachmittag in den teils ziemlich heißen Quellen und lassen uns vom Regen im Gesicht abkühlen. Neben den Government Gardens  und dem City Walk besichtigen wir noch ein Maori Dorf wo es auch eine Christliche Kirche gibt welche mit Maori Handwerk geschmückt wurde und in welcher Jesus auf einer Bild Maori Kleider trägt. Traditionelle Schnitzereien und Malereien sowie Flechtwerke sind in dieser Kirche mit Blick auf den See zu sehen. 

Auch unser Ausflug in die Redwoods war wirklich toll denn einmal in den Wald eingetaucht verschlucken einen die hohen Bäume fast die einen urplötzlich einhüllen und es herrscht eine herrliche Ruhe unter diesen teils mächtigen Bäumen die erst 100 Jahre alt sind. Auch geht es durch ein Stück Neuseeländischen Farnwald und auch hier kommt das thermale Wasser was manchmal so milchig und dann wieder kristallklar ist, zum Vorschein. Wie erstarrt scheint alles was unter dem Wasser liegt.

Eigntlich wollten wir von hier aus noch einen Stopp beim Lake Taupo, dem größten See einlegen und von dort das bekannte Tongariro Crossing machen (eine Tageswanderung die es in sich haben soll durch die Vulkanlandschaft und ihre Vegetationen) aber das Wetter beendet die Überlegungen ob wir die Richtigen Schuhe dafür haben. Und so geht es mit dem Bus weiter nach Wellington, Neuseelands Hauptstadt.

Unser Hotel: Ibis (nach hartnäckigem Beschweren haben wir für 69 NZD dennoch ein Zimmer mit Seeblick bekommen, anstatt Blick auf die Wand des Hotels daneben, und konnten unseren Aufenthalten hier mit all dem Luxus was ein Hotel gegenüber einem Camper zu bieten, hat voll genießen - heiße Dusche, Platz, Waschmöglichkeiten, Computer, Wärmer etc was bei dem Mittlerweile schlechten Wetter sehr angenehm war vom kalten Nass ins warme zu können).



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