Besonderst fällt uns auf das in Neuseeland eigentlich bis auf ein paar Hochhäußern in Auckland und Wellington alle Häuser aus Holz gebaut sind, relativ klein und max 2 Stockwerke hoch sind. Das liegt daran das Neuseeland aufgrund seiner Lage über zwei aufeinander treffenden Kontinentalplatten extrem der Natur ausgesetzt ist und daher alle Gebäude auf strake Erdbeben sicher gemacht werden. Außerdem wird Neuseeland erst seit ca 200 Jahren bebaut und erschlossen daher gibt es nicht viel beeindruckende Architektur oder alte Stadtkerne und Gebäude, auch keine besonderst schnellen Straßen. Was Neuseeland zu bieten hat ist die einzigartige Natur die stetig weiter Arbeitet. Die vielen Vulkanischen Gebirge, Seen, Thermal Quellen... die Aufgeschobenen Berge und Hügel und das Meer nie besonderst weit entfernt. Viele Hügel die früher Bewaldet waren sind nun grüne Wiesen um Platz für die Tiere zu schaffen welche diese erstaunlichen "Ringe" in die steilen Hänge stampfen da sie immer in Kreisen den Berg abgraßen. Weiße Schafe die überall die Hügel abgraßen sowie Kühe. Alles was außer Auckland und Wellington an "Städten" kommt besteht mehr oder weniger aus einer Hauptstraße an der alle Wichtigen Läden sind ansonsten gibt es nicht viele Menschen. Viele abgeschiedene Gegenden, lange trifft man teilweise kein einziges Auto und die meisten Strände hat man zumindest im Winter für sich allein. Aber die Neuseeländer lassen sich von der kälte nicht Abhalten und so Surfen sie und auch Elke einmal als sie ein Surfbrett gegen einen Kaffee ausborgen kann durch das kalte Wasser der Morgensonne entgegen. Auch Leon zwingt sich einmal kühn in das kalte Wasser aber ich schaue lieber von draußen zu :) Neuseeländer sind oft gesprächiger als wir es von zu Hause kennen uns so kommt man vor allem beim Campen an schönen Stellen mit so einigen ins Gespräch woraus sich hier auch immer ein Tagesausflug auf einem Segelboot, eine Angeltour, ein Surfbrett oder sonstiges ergeben kann - alles kann nichts muss.
Neben den Heimischen Bäumen, Farnen und Gräßern haben die Einwanderer auch immer ihre eigenen Pflanzenarten mitgebracht und sie gibt es sowohl Europäische als auch Australische, Asiatische etc...
In Auckland konnten wir in einem Second Hand Shop für Leon eine günstige Angel kaufen und dazu haben wir noch die notwendige Spule und Köder gekauft und so haben wir unser Angelglück am Meer ausprobiert und Leon konnte seiner Lieblingsbeschäftigung nach gehen. Leon sei Dank gab es so auch einmal 5 leckere Fangfrische Fische mit Kartöffelchen und Butter.
Übernachtet haben wir immer an einem schönen Plätzchen am Meer wo wir immer auch ein Toilettenhäuschen zumindest finden konnten und dank Apps und Mobilem Internet auch günstige oder kostenlose Duschen und Steckdosen zu Handy, Kamera etc laden.
So sind wir bis zum Bay of Islands mit vielen Zwischenstopps und umwegen hochgefahren und auch wegen des besseren Wetter als auf der Westküste auch die Südküste wieder zurück über die Tutukaka Coast, Whangarei (Heads), Waipu Cove, Red Beach...
Die Freiheiten die ein Camper einem bietet überall zu stehen wo es nicht als verboten angeschrieben steht, sein eigenes Tempo zu fahren und die Stopps selber zu bestimmen sind vor allem in Ländern wie Neuseeland oder Australien ein Vorteil aber auf so engem Raum mit 3 Personen kann es eben auch schnell mal Anstrengend werden.
Wir hatten eine tolle Woche, viel Glück mit dem Wetter und es war herrlich mit dem rauschen des Meeres einzuschlafen und wieder aufwachen zu können. Nochmal 1000 Dank an Elke ohne die wir das nicht hätten Erleben können (Kein Geld, kein Führerschein) und die uns als Insiderin alles über Neuseelands Natur und Menschen erzählt hat was sie so wusste und uns auch für die weitere Organisation in Neuseeland neben einem LP ihr Wissen und ihre Kontakte zur Verfügung stellte.
Unser Hotel: ein Jucy Camper und ein immer neuer Strand (man schläft bei Dunkelheit ein und sieht am nächsten Morgen wo man aufgewacht ist) irgendwo im nirgendwo.
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