Gelandet im Paradies. Als wir aus dem Flugzeug steigen werden wir am Flughafen mit einem schönen Fijianischen Ständchen begrüßt, eine warme aber nicht zu heiße Luft weht uns entgegen und obwohl wir fast die ganze Zeit über einer dichten Wolckendecke geflogen sind tat sich kurz vor der Inselgruppe ein Loch auf und wir hatten Strahlende Abendsonne im Gesicht: Perfekt.
Mit dem Taxi fahren wir zu unserer Unterkunft mit der es im vorhinein etwas ärger geben hatte aber wir waren fest Entschlossen uns unsere Zeit nicht mit ärgern zu versauen, da wir jetzt fast doppelt soviel für das Bungalow bezahlen sollten und das in unserer engen Budgetplanung schon ein Problem war, sondern kauften schon in Neuseeland und auf dem Weg zum Hotel ordentlich Lebensmittel ein mit denen wir uns dann auch für Frühstück und Mittagessen selber versorgen konnten. Da das Resort dann, warum auch immer, im Endeffekt doch nicht mit uns gerechnet hatte und ab der Hälfte unserer Zeit überbucht war wechselten wir nach 5 Tagen noch zu einer anderen Unterkunft - etwas weiter unten an der Coral Coast.
Mit einem kleinen Rabatt und geringen Essens kosten und einer von Leon super leckeren selbst Gefischten Mahlzeit ging dann aber auch mit unserem Budget alles klar.
Unser erster Spot war wirklich etwas ganz besonderes! Total abgelegen ging es die letzten 30 Minuten auf einer dirt road bis zu dem kleinen abgelegenen Resort. 4 Bungalows und 1 Rezeptions/Resaurant Haus gibt es hier, umringt von Wald und Feldern und dem Meer liegt dieses Ecoresort, welches sein eigenes Gemüse anbaut. Die Atmosphäre ist wirklich einmalig, die Angestellten unglaublich Nett (!!!), das Essen ist wirklich ein Traum und soo Frisch. Hier, inmitten der Natur, wo es nur Nachts Strom gibt und der Empfang so schlecht ist, wo man links und rechts Stundenlange Strandspaziergänge machen kann ohne einen weiteren Menschen zu treffen, wo das Meer in der Ferne sich tosend bricht und so still und klar über dem Riff liegt, wo man Nachts den tollsten Sternenhimmel aller Zeiten sieht, wo man Stundenlang einfach nur in der Hängematte liegen kann und die Schönheit dieses Ortes aufsaugen will - hier sind wir einfach nur wunschlos Glücklich. Wir verbingen die Tage mit (Hand) Angeln, Strandspaziergängen mit den beiden tollen Hunden die uns immer begleiten oder uns den Weg zeigen, mit Schnorcheln und Schwimmen oder Kayak fahren und in der Hängematte liegen und lesen.
Es scheint zwar nicht immer die Sonne aber die Temperatur ist mit ca 27° Perfekt.
Nach diesen wirklich sehr ruhigen und erholsamen Tagen wechseln wir dann mit nochmal etwas ärger das Resort in ein auch sehr schönes, günstigeres aber nicht so abgelegenes Resort. Dieses mal genießen wir mehr Kompfort in Form von Frühstück, welches inklusive war (juhuu!), einem Pool und einer etwas größeren und Resort ähnlicheren Atmosphäre.
Auch hier sind die Fijiander wirklich unglaublich Hilfsbereit und freudlich und wir nehmen an einer Kava Zeremonie teil (eine traditionelle Zeremonie bei welcher Kava, aus einer Pfeffer ähnlichen Pflanze gewonnen und hier verboten, mit Wasser vermischt wird und in einem Zeremoniellen Ritual getrunken wird (früher durften nur die Dorfführer davon trinken heute ist es jedoch auch dem Rest erlaubt). Wir freuen uns daran teilhaben zu dürfen und trinken auch Ordentlich davon. Die angekündigte Wirkung in Form von Müdigkeit setzt aber eher gegenteilig ein und anstatt einer tief schlafenden Nacht folgt eine der schlechtesten seit langem. Leon bekam wahnsinnige Kopfschmerzen und Spuckte, mir drehte sich nur der Magen und meine Lippe fühle sich Taup an aber am nächsten Tag wars wieder ok. Auch hier gingen wir Schnorcheln, Schwimmen, Kanu fahren, am Strandspazieren... wobei wir einmal aus Neugier zu nah an das Ende des Riffs gefahren waren und dann in eine sehr starke Strömung kamen die unser Kanu nur noch im Kreis weiter raus gedreht hat... aber irgedwie haben wir es da wieder raus geschafft und es danach nicht mehr Probiert.
Unser Zeit hier ging leider viel zu schnell vorüber, wir haben die Ruhe genossen und den sonnigen Ausgleich zu Neuseeland und dann mit schwerem Herzen unsere Sachen gepackt, uns von unseren schönen Muscheln verabschiedet da wir keinen Ärger an der Grenze riskieren wollten ist auch so schon immer aufregend genug und machen uns auf nach Amerika.
Unser Flug ist der längste am Stück und wir machen wir immer kein Auge zu aber halb so schlimm man ist ja nur einmal Jung!
Unsere Resorts: Namuka Bay Resort war das erste wa zwar Preis-Leistungstechnisch zu teuer ist aber mit einer Paradiesischen Atmosphäre und einem tollen Strand und ganz viel Ruhe sowie dem besten Essen besticht. Wir zahlten 165 FJD
Tambua Sands Resort war unsere zweite zivilisierte Anlage aber nicht so ruhig dafür mit Frühstück, Unterhaltungsprogramm, einem Pool und für nur 135 FJD. Das Essen war leider nicht annähernd so gut aber das Personal, so wie alle Fijiander total offen, freudig, freundlich und liebenswürdig!
Anreise: Ab dem Flughafen (oder Nadi) gibt es von Pacific Sun einen Bus der bis zur Hauptstadt Savu fährt und wirklich sehr günstig ist - zur Coral Coast etwas unter 10 FJD - oder mit dem Taxi welches pro Kilometer ca 1 FJD kostet.