
4.40 Uhr Ankunft in Ho-Chi-Minh-Stadt (ab jetzt Saigon genannt). Ausnahmsweise war die Busfahrt kürzer als angekündigt und so mussten wir die Zeit bis zum Check-in um 14.00 Uhr herumbringen. Es ist noch stockdunkel und wir gehen mit unserem Gepäck in den Park neben der Bushaltestelle ist wo auch das Hostel ist wo wir das erste mal waren...
Aber was wir beobachten konnten an diesem frühen Morgen hat uns wach gehalten und klar gemacht das die Menschen hier einen ganz anderen Rhythmus haben. Zu dröhnender Musik aus großen Lautsprechern tanzte eine große Gruppe Frauen mit Vortänzerinnen irgend einen Fitness tanz. Überall standen junge aber vor allem ältere Menschen die sich Dehnten, Aufwärmten, Joggen oder Netze aufspannten und Federball Turniere begannen. Es war ein reges treiben. Aber wenn es eine Tageszeit gibt zu der hier Sport möglich ist dann morgens wenn es nur 20 Grad hat.
So beobachteten wir das treiben bis um ca 7 Uhr unser angestrebtes und im LP angepriesenes Reisebüro öffnete um gleich unseren Bus nach Phnom Penh (Kambodscha) zu buchen da wir zum 29.1 ausreisen mussten weil da das Visum auslief. War das geschafft ließen wir unsere Rucksäcke dort und begannen die Stadt zu erkunden da sich die meisten Sehenswürdigkeiten in unserer nähe befanden.
Nach ein paar Kaffee und Red Bull waren wir dann auch halbwegs wach uns so ging es los zum Opernhaus, dem Versammlungshaus des Volkskomitees und zum Wiedervereinigungspalast. Anschließend schauten wir uns das Kriegsreste Museum an und setzten uns mit Vietnams schrecklicher und Umkämpfter Vergangenheit auseinander.
Kriegsreste Museum:
Das Museum war zwar sehr einseitig aber es machte dennoch die schrecken des Vietnamkrieges mit Nachgebauten Gefängnissen und echten Bilder des Krieges, der Zerstörung und der Folgen zb von Agent Orange präsent. Wirklich erschütternd so direkt zu sehen wozu Menschen imstande sind mit ihresgleichen Umzugehen. Und so schrecklich wenn man sich den Grund klar macht bzw das Soldaten nur im Auftrag der Politik solche schrecken verbreiten. Wer meint etwas "falsches" zu bekämpfen bzw zu vernichten indem er zu Menschen vernichtenden und verachtenden Mitteln greift kann nicht ernsthaft glauben damit etwas besseres schaffen zu können. Aus Gewalt und Schrecken wir nie etwas besseres enstehen - es wird diese Kräfte weiterleben lassen nicht vernichten.
Anschließen schauten wir uns noch die Notre-Dame-Kathedrale und das alte Postamt an und machten uns dann auf unsere Rucksäcke zu holen und mit dem lokal Bus zu unserem Hotel zu fahren.
Unser Zimmer war leider nicht so schön wie auf den Bildern im Internet und nachdem wir uns abtrocknen wollten und die Handtücher total verdreckt und voller Haare waren beschwerten wir uns und bekamen im Gebäude nebenan ein kleineres aber schönes Zimmer. Als Entschuldigung wurden wir am nächsten Tag sogar in die frei gewordene Suite upgegradet und so genossen wir unseren Aufenthalt in diesem wirklich ruhigen und schönen hotel sehr. Das Personal war wirklich sehr bemüht und das Frühstück ausgiebig und toll für vietnamesische Verhältnisse.
Abends gingen wir noch super lecker essen im wrap & roll einer neuen kette die traditionelles Essen auch an die Jugend vermitteln möchte.
Fazit: beschweren lohnt sich immer den verlieren kann man nix oder?
Abends gingen wir noch super lecker essen im wrap & roll einer neuen kette die traditionelles Essen auch an die Jugend vermitteln möchte.
Fazit: beschweren lohnt sich immer den verlieren kann man nix oder?
Am nächsten tag ging es also ausgeschlafen los in die Stadt zuerst durch den Markt und dann schlenderten wir einfach durch die schönen Straßen, tranken Kaffee, beobachteten die Vorbereitungen für das Chinesische Neujahr - schon jetzt war die ganze Stadt dekoriert und voller Menschen - wir mussten leider vor diesem Spektakel ausreisen wegen unserem Visum. Außerdem schauten wir uns den netten bunten Mariamman Hindutempel an - eine oase der ruhe in mitten der Stadt.

Abends suchten wir noch einen angepriesenen sneakees outlet - ein LP tipp - was der totale Reinfall war weil teuer und nur Laufschuhe von Adidas und Puma. Abends unterhielten wir uns dann mit zwei älteren Männern die aus Deutschland hierher gezogen waren. Der eine von ihnen war Lehrer und hatte ein Restaurant der andere machte irgendwas in der Wirtschaft. Es war sehr interessant nochmal die Meinungen von "Insidern" über vietnam, die Bevölkerung, die Politik bzw den Kommunismus sowie das Land und deren Qualitäten zu reden. Auf diese weise bekamen wir noch einen anderen Einblick in das land da sich beide doch sher gut auskannten nach 11 und 5 Jahren hier.
Danach wollten wir nochmal dort Essen wo wir Gestern waren aber wie es halt hier so ist - der Laden witterte keinen großen Ansturm mehr oder die Mitarbeiter hatten lust auf Feierabend - jedenfalls war schon zu und so mussten wir uns mit Fastfood alternative. Begnügen da der rest auch schon am schließlich war. Der Rhythmus hier ist eben einfach ein anderer.
<- Leon am Geld verdienen ;)
Am nächsten Tag nahmen wir dann den Bus nach Phnom Penh wo wir ein letztes mal von den Vietnamesen abgezogen wurden wegen des Visums und kamen dann nach einer lagen Fahrt als umfunktionierter lokal Bus und einigen Einheimischen die es sich auf unserem Schoß bequem machen wollte gut an und wurden auch von unserem Resort abgeholt.
Unser Hotel: Bizu Hotel kann ich vorallem wegen des tollen Preis-Leistungs-Verhältnisses empfehlen! Lage aiserhalb aber mit bus 102 kein Problem und absolut billig.
Unser Tipp: Kriegsrestemuseum am morge



























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