Mittwoch, 2. Juli 2014

Los Angeles

Nach knapp 12 Stunden, unserem längsten non-stop Flug, kommen wir total übermüdigt in LA an (wir können beide nie im Flugzeug schlafen). Auch über die letzte Grenze werden wir problemlos gelassen bevor die letzten Etappen in Amerika erleben können.

Unser Freund Elias den wir schon in Bangkok getroffen hatten war schon länger in LA gewesen und hatte per Zufall einen Journalisten kennen gelernt bei dem er dann auch Leben konnte. Mit Ihm hatte Elias vereinbart er würde und vom Flughafen abholen da er selbst gerade nicht in LA war. Und siehe da im Empfangsbereich stand der Mann von dem Leon ein Foto auf dem Handy und er eines von uns in den Händen hielt. So wurden wir also wie völlig selbstverständlich von einem Wildfremden Mann abgeholt und gemeinsam fuhren wir zum USA - Deutschland Spiel in einer Deutschen Bar. Völlig übermüdet, überrumpelt schauen wir also das Spiel, trinken unser erstes Hefe seit Jahren, werden zum Essen eingeladen. Anschließen fahren wir in seine alte Spanische Villa am Sunset Blvd, verabreden uns mit unserem Homestay den wir auch hier gebucht haben und werden auch noch nach North Hollywood in unser Appartment (Airbnb) gefahren. Wir verabschieden und Cody fragt wann er uns wieder abholen soll so zum Dinner damit wir uns erstmal ausruhen und etwas schlafen könnten. 
Wir fühlen uns wie im falschen Film (guter Film !!) beziehen unsere schöne Wohnung wo wir von zwei kleinen Katzen empfangen werden und schlafen erstmal etwas da wir völlig übermüdet sind. 
Mit dem Zug fahren wir dann zum Hollywood Blvd und schlendern etwas über den Walk of fame und schauen uns etwas die Touristen gegend an aber wirklich spannend ist es hier nicht und besonderst schön auch nicht aber man kann schon ganz gut den Vibe von LA spüren.
An diesem Abend werden wir noch von Cody durch LA gefahren, er zeigt uns den Rodeo Drive, Beverly Hills, werden in einem spitzen Restaurant zu dem besten Essen (Fisch und Steak) eingelanden und sind im 7. Himmel. Anschließend gehen wir noch in den exclusivsten Spots der Stars etwas Trinken (dem Beverly Hills Hotel und dem Bel Air) bevor wir totmüde wieder zu Hause abgeladen werden. 

Wir können immer noch nicht ganz begreifen was da passiert, ein wahnsinnig netter, aufgeschlossener, lustiger Journalsoten der uns gar nicht kennt zeigt uns die ganze Stadt, fährt uns hin wo wir hin wollen, lädt uns in die besten Bars und Restaurants ein und das alles ohne Hintergedanken - einfach als Menschen interessierter und Aufgeschlossener Mensch. In seiner Villa wohnt auch eine ganze Horde Jungs die es dort krachen lassen.

LA ist das totale Kontrastprogramm zu Fiji, wo wir teilweise an einem der ruhigsten und enspanntesten Orte waren mit den wohl freundlichsten Menschen der Welt. Die Stadt ist so riesig und unübersichtlich, gestreut das man ohne Auto total (!!!) aufgeschmissen ist. Wir wollten das nicht glauben ob wohl man uns das schon davor gesagt hatte da wir dachten wir sind jetzt schon 5 Monate durch die verschiedensten Länder und Städte gereist so schlimm kann der Nahverkehr doch gar nicht sein aber doch das ist er wie wir nach unserer 3 Stündigen Heimreise vom Venice Beach nach North Hollywood wissen. Man ist total aufgeschmissen ohne Auto hier, man findet noch nicht mal einen anständigen Supermarkt... wir sind einfach nur froh Cody kennen gelernt zu haben - ohne Ihn währe unsere Zeit in LA nicht das gewesen was sie war: eine kleine Kostprobe von dem oft zwar etwas oberflächlichen aber aufgeschlossenen, fröhlichen, strand-sonne-party-feeling. LA beeindruckt nicht etwa durch seine Architektur aber durch seinen Livestyle den wir so nie erlebt hätten.

Venice Beach, Mussle Beach, Malibu Beach sind die größten Strände die ich je gesehen habe. Überall Sand und wahnsinnig viel Platz  (für viele Leute die sich hier aber gut verteilen). Das Meer ist arsch Kalt, voller Seetang aber sie in die Wellen zu schmeißen und sie ab zu kühlen macht richtig Spaß. Und Überall diese Palmen gesäumten Straßen, die rauen Berge im Hintergrund und dieses ganz besondere Licht das sich gegen Nachmittag über LA legt, dieses goldgelbe Sonnenlicht das alles eintaucht, diese Weite des Strandes und des Pacific - der bunte Mix an Leuten, Künstler, Komiker, Hippies... hier gibt es nichts was es nicht gibt. Wenn man in Venice an den ganzen crazy Ständen und Leuten vorbei schlendert, die Straßenkünstler beobachtet bemerkt man die große Vielfalt. 
Etwas weiter vom Strand entfernt gelangt man nach Venice, dem Stadtteil der Venedig "nachempfunden" ist und wo die Häuser von Brücken und Kanälen umgeben sind auf denen kleine Schiffchen schwimmen.

Am Santa Monica Pier ist immer viel los und zum Shoppen eignet sich die 3 Street Promenade - hier gibt es tolle Geschäfte die vergleichsweiße zu Deutschland zu Schnäppchenpreisen verkaufen.

Wir erleben auch ein 4.th of July Feuerwerk, welches jedoch ende Juni abgefeuert wurde da jeder Stadtbezirk sein eignes Feuerwerk hat und damit dieses genug aufsehen erregt werden diese an verschiedenen Tagen abgefeuert.

Einige Zeit verbringen wir auch bei Cody, Elias war auch nach 2 Tagen dazu gekommen, wo wir im Pool baden, Tennis spielen. Grillen, Chillen...

Unsere Zeit hier war definitiv unvergesslich und wir sind immer noch perplex und baff das es solche Menschen wir Cody gibt.

Unsere Unterkunft: Airbnb eine Wohnung in North Hollywood (Valey) von der Lage etwas außerhalb aber ok.

Unser Tipp: ohne Auto nur kurz bleiben oder mit Auto ein anderes mal wieder kommen denn die Zeit die man mit rumfahren vergeudet verderben einem ansonsten die Lust auf die Stadt und leider gibt es kein Stadtzentrum.
Venice Beach, Santa Monica, Venice lohnen sich definitiv zu Besichtigen. Auch kann man hier toll Shoppen. 

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen