Donnerstag, 15. Mai 2014

Melaka

Unser Tag in Melaka war wirklich toll. Die Historische Altstadt, das kultige und künstlerische Chinatown mit all den kleinen Lädchen, Galerien, alten Häusern und wunderbaren Fassaden ist wirklich ein Juwel - man kann gar nicht aufhören hier herum zu schlendern. Unser anstrengender Fußmarsch auf die Halbinsel durch die pralle Mittagssonne wurde dann aber mit dieser wunderschönen, auf dem Meer trohnenden Moschee entlohnt. Die Innenflügel öffnen sich mit großen Balkonen zum Meer, ein kühler Wind durchstreift das Gebäude und die Leichtigkeit und das in der Sonne erstrahlende Weiß geben diesem Ort eine ganz besondere Atmosphäre. Es lohnt sich wirklich hierher zu kommen.

Auch die Kirche auf einem Hügel der Stadt bietet einen tollen Blick auf die Stadt und der Fluss mit seiner Uferpromenade gibt ihr einen lebendigen Flair. Hier vermischt sich die Kolonialgeschichte (Portugal) mit dem Gesicht des neuen Malaysias - Zukunftsinvestitionen. Wie wir auf zahlreichen Plakaten sehen soll auf der Halbinsel und davor ein klein Dubai entstehen. Eine "historische Promenade" und moderne Wolkenkratzer sollen hier enstehen. Wie auch schon in Kuala Kumpur sichtbar war wird hier extrem viel in neue Städtebauliche Projekte Finanziert. Da zb die Pertonas Twin Tower nur noch das 2. höchste Gebäude der Welt ist soll schon 2015 ein neues fertig werden das dann wieder Platz 1 einnehmen soll. Malaysia ist förmlich  verrückt danach Weltrekorde aufzustellen (es gibt auch ein Buch der eigens aufgestellten Rekorde).

Anreise: bequem (2,5 Stunden ca gesamt ab Busbahnhof KL), der Busbahnhof Bandar Tasik Selatan gleicht einem gut organisierten Flughafen Terminal mit festpreisen, pünklichen Fahrplänen etc - wir können es kaum fassen sowas haben wir in knapp 4 Monaten Asien nicht gesehen - keine Touristen abzocke! Der Bus kostet 10 RM und vom Busbahnhof Melaka in die Stadt nochmal 1,5 RM. Zurück kostete es uns 2 RM + 13 RM für den Bus nach KL da wir nicht gemerkt haben das es in Melaka selbst wieder anders aussah - jeder macht seine eigenen Preise.
                  

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