Donnerstag, 15. Mai 2014

Kuala Lumpur

Da unser Internet in Malaysia so schlecht war das Blogeinträge nicht möglich waren und ich jetzt so hinterherhänge das ein ausführlicher Bericht nicht zu schaffen ist gibt es mehr Bilder als Beschreibungen.

Schon als wir vom Flughafen mit dem Taxi in die Stadt fahren wird uns der krasse Unterschied zum Rest Südostasiens bewusst. Im Radio läuft Arabische Musik und wir fahren auf großen, gut ausgebauten Straßen vorbei an edlen Wohnungen mit Gärten, sehen kein einziges Moped/Motorrad geschweige denn TukTuks. Alles ist hier groß Angelegt, die Stadt hat Geld - das mekrt man an die Parks, den Straßen, dem Wahrzeichen - den Petronas Twin Towers und auch an den Preisen die vor allem bei Unterkünften schon deutlich höher sind.

Der bunte Mix aus indischer, chinesischenrund malayischer Kultur und dem zusammenleben von Muslimen, Buddhisten, Thaoisten, Hinduisten, Christen... wirkt friedlich und tolerant neben ein ander obwohl Malaysias Staatsreligion der Islam ist. Muslimische Frauen tragen bunte Kopftücher und Kleider, Indische Frauen ihre Sahris... viele tolle Moscheen, alte Bauten und neue Hochhäuser geben der Stadt ein ganz anderes Anglitz wie wir es bisher gesehen haben. Auch die Vielfalt des Essens reicht dem entsprechend von Indisch, Chinesisch, Malaysisch, Arabisch/Türkische bis zu Thailändischen Speisen. Wir haben vor allem Roti Canai im Heritage Restaurant im alten Bahnhof (1 RM das Stück) für uns entdeckt als wir vor einem der Gewitter ins trockene geflüchtet sind (Regenzeit).

Die Stadt besichtigen wir hauptsächlich zu Fuß da die Entfernungen nicht so weit sind. Die Batu Caves, alljährliche Pilgerstädte für Hinduisten, besuchen wir etwas außerhalb von Kuala Lumpur - Tempel in einer gigantischen Höhle - aber die Hauptattratktion sind die frechen Affen die einem jedes Essen oder Wasser beim Aufstieg abnehmen wenn man es nicht gut verstaut hat.

Highlights waren hier der Sonnenuntergang in der Rooftopbar Marinis on 57, das Planetarium im Lake Gardens Park von dessen Turm man eine tolle Rundsicht auf die Stadt hat, unser kultiges Inder Restaurant, das schicke Einkaufszentrum Pavillon.

Unsere Zeit hier wurde viel länger als Geplant da zuerst ich von dem Regnerischen Wetter (Nass in die Klimatisierten Bahnen/Züge und draußen Hitze und hohe Luftfeuchtigkeit) krank wurde und dann auch Leon ein wenig, sodass wir es langsam angingen und nebenbei auch das modernste und schickste Krankenhaus was wir je gesehen haben besucht haben (Prince Court Medical Center).

Unser Hotel: Cairnhill Hotel (Wochenpreis 128 RM für ein Deluxe Room) liegt nicht ganz im Zentrum ist aber mit Bus und Bahn gut zu erreichen. Frühstück war überraschen inklusive worüber wir uns natürlich gefreut haben auch wenn es außer scharfem Reis, Nudeln, frittierten Würstchen und allerlei anderem was ich morgens weder sehen noch schmecken will nur Toast mit Marmelade gab. Unser Zimmer war super ausgestattet, ruhig und wir haben uns wohlgefühlt nur der Zimmerservice und das Internet waren eine mittlere bis größere Katastrophe.

Nützliche Tipps:
-mit GOKL (4 verschiedene Busrouten) kann man gratis + free wifi durch die Stadt fahren
- Statt den teuren Eintritt zu den Petronas oder Menara Tower den Blick auf beide im neuen Marinis on 57 zu Happy Hour (5-9pm) genießen.- einen gratis Rundblick im Turm des Planetariums 
- nach dem kultigen Inder im alten Bahnhofsgebäude suchen und die billigsten und besten Rotis mit curry genißen (am besten während es draußen regnet)
 
                          
links: alter Bahnhof; rechts: roti canai
             
 
links: laksa; rechts: kopitam (beides malyische gerichte die wir jetzt aber nicht so mochten)
 
oben: sonnenuntergang aus unserem Zimmerfenster
  

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