Donnerstag, 1. Mai 2014

Khao Lak


Mit Bus und Bus ging es aus unserem Wellnessparadies weiter nach Khao Lak. Eine Küstengegend (erstreckt sich über viele Kilometer entlang der Adamanküste) die einem vor allem durch den Tsunami 2004 und uns persönlich durch den Besuch hier von Leons Eltern vor ziemlich genau 20 Jahren bekannt ist.

Glücklicherweiße lässt uns der Busfahrer so aussteigen, dass wir direkt vor unserem Hotel stehen (wir haben mit dem GPS gesehen wo wir ca hinmüssen und wollten gerade ein TukTuk nehmen als wir das Hotelschild entdeckt haben. Das kleine neue Hotel ist wie in Phuket um einen kleinen Pool angerichtet, nicht direkt am Meer (ca 10 Minuten zu Fuß) und neu und modern. Von unserem Zimmer aus Blicken wir in die grünen Berge.

3x die Woche gibt es hier einen Markt - auch am Tag unserer Ankunft und so verbringen wir den Abend damit uns die verschiedenen Düfte und Gerichte anzuschauen - essen aber am Ende eine Art Döner weil uns nicht nach dem anderen Essen ist (wovon ich mir aber etwas den Magen verderbe aber meine Schonkostdiät bestehend aus Müsli und Papaya Salat ist durchaus lecker und hilfreich, abgesehen von Banane und Schokolade - könnte schlimmer kommen). 

 
Am nächsten Tag geht es an den Strand in Hotel nähe und wir bemerken das der Sand im gegensatz zu den Stränden die wir bisher gesehen haben hier ziemlich dunkel ist so terrakotta farben. Das Wasser hat eine herrliche Farbe und der Strand ist sehr sauber. Das tolle an Stränden entlang der Küste ist immer das Endlose Meer und die nie enden wollenden Sandstrände.

  
Am nächsten Tag mieten wir uns ein Moped um weitere Strände zu erkunden und gelangen so - da wir einer Polizeikontrolle entgehen wollen - an den Strand neben dem JW Marriot Hotel dessen endlosen Pool wir auch noch gleich mit testen. Danach machen wir uns auf Joy, eine mittlerweile ältere Dame bei der Leons Eltern damals im Nang Tong Bay Resort gewohnt hatten (was es immer noch gibt) zu suchen da Leons Eltern wissen wollten ob sie den Tsunami überlebt hat und es die Anlage noch gibt. An der Rezeption sagt man uns Joy sei heute in Phuket sie komme morgen wieder - das heißt ja schon mal das sie noch lebt! :)
Wir machen erstmal auf zum Khao Lak View Point von wo man eine tolle Sicht über die Küste hat und entdecken ein schönes Restaurant mit diesem tollen Blick an dem wir ab da immer zu Abend essen. Danach schauen wir uns noch das Tsunami Memorial an, wo neben ein paar Photos und privaten Trauer- und Gedenknotizen immer noch ein Militärschiff, welches es damals hier her gespült hatte, steht.
     
Am nächsten Tag fahren wir zum White Sand Beach der tatsächlich heller ist als die übrigen hier aber aufgrund eines aufkommenden Gewitters fahren wir bald wieder los - werden total durchnässt und genießen den Sommerregen auf dem Moped, wir machen einen kurzen halt und als wir weiter fahren kommt das Unwetter auch hier an und wir werden ein 2. mal Nass. Als es mit dem Regnen aufhört dampft es regelrecht aus den Wäldern und Bergen, die ganze Natur scheint erholt und erfrischt - eine wirklich grandiose Stimmung! Nach einer heißen Dusche machen wir uns auf zu Joy und siehe da sie ist da uns erinnert sich auch sofort an Kukuk (Leons Vater ist koch und sie nannten ihn statt cook wohl immer so) auch Leons Gesicht hat sie erkannt was seinem Vater sehr ähnlich sieht. Sie freut sich uns zu sehen, erzählt ihre Schwester sei damals ums Leben gekommen, die Anlage musste sie komplett wieder neu aufbauen und Leons Eltern müssten unbedingt noch einmal hierher kommen.
        
Unseren letzten Tag verbringen wir am White Sand Beach wo auch heute ein Gewitter aufzieht und es donnert und grollt aber es setzt sich nicht durch und so bleiben wir dieses mal trocken. Mit einem Papaya Salat und blick auf den Sonnenuntergang sowie einem Markt besuch runden wir unsere schöne aber eher kurze Zeit hier ab.
     
Unser Hotel: Ruk Cozy (je nach Saison sind die Preise verschieden, wir haben ihn auf 1100 THB gehandelt und unser Zimmer war sehr schön und ruhig - bis auf die Thailänder die am letzten Tag neben uns einzogen und ab 5.30am rumschrien und die Türen knallten - der Pool ist schön kühl und sauber, die Zimmerausrichtung gut - wir haben uns wohlgefühlt und können es nur weiter empfehlen - 7/11 und Markt direkt vor der Tür).
  
Unser Tipp: White Sand Beach und das Restaurant oben am View Point oder am Bang Niang Beach (beide haben auch günstige Gerichte und eine schöne Lage).

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