Donnerstag, 13. März 2014

Koh Phangan

Party? Strandparadies? Tauchen? Entspannen? Shoppen?

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(links oben: Sonnenaufgang Ankunft - rechts oben: abschied vom Schiff aus)
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Ja das alles ist hier definitiv möglich! Man kann Koh Phangan zu seinem ultimativen Strand Urlaub machen, mit dem Moped all die verschiedenen Strände und buchten erkunden, auf Koh Ma schnorcheln, Wasserfälle besuchen, den Sonnenuntergang jeden tag an einem neuen Ort bewundern. Oder eben sich die Seele aus dem leib feiern bei einer der zahlreichen Parties (fullmoon, Halfmoon,  blackmoon, shivamoon, poolparty, jungle experience, boat party...) wo neben reichlich Alkohol wohl auch reichlich Drogen konsumiert werden und die Stimmung so auch mal kippen kann - wir wollen lieber entspannen aber wer Lust auf Party hat findet hier bestimmt das richtige.
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Einziger wichtiger Hinweis: mit Bangkok gibt es auf Koh Phangan die meisten Unfalltoten dh beim Moped fahren immer Helm tragen, feste Schuhe helfen zur not damit das Moped nicht umfällt beim Bremsen, Kleidung gegen schürfwunden (nicht im bikini/badehose) und immer langsam und vorsichtig fahren denn man weis nie wie die Straße nach der nächsten Kurve wird, ob Sand in der Kurve liegt, jemand riskant auf der anderen Seite überholt... dh immer mit den Fehlern bzw dem Egoismus der anderen rechnen und lieber 5 minuten länger zum Ziel brauchen als dann die Kosten für den Roller und das Krankenhaus zu blechen (man bekommt hier nie eine Versicherung für das Moped und muss bis zu 6000 THB bezahlen und für kratzer bis zu 2000 THB also Vorsicht und Augen auf bei der Auswahl des Ausleih shops lohnen sich). Wir haben es heil durch das Insel Abenteuer geschafft aber alleine in unserem kleinen Hotel gab es 4 die einen Unfall hatten während wir da waren. Oft wird hier auch alkoholisiert und und eben völlig verwantwortungslos gefahren.
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Wir sind von Surat Thani auf die Insel gefahren (ist billiger wie die Fähren von Chumpong die um die 1000 THB kosten.
Von dort nahmen wir die Nachtfähre für 400 THB und sparen so die Übernachtung.  Das Frachterboot ist wirklich unglaublich langsam und auf der obersten Etage liegen dünne Matten zum Schlafen am Boden, stehen kann man nicht und Schlafen wollen wir auch nicht denn im Internet war von Diebstählen durch die Crewmitglieder die rede...
Morgends um 6 kommen wir dann endlich an und werden mit einen wunderschönen Sonnenaufgang belohnt. Die netten Damen aus unserem Hotel holen uns ab und lassen uns gleich in unser Zimmer - nochmal danke :) nach etwas Schlaf verbringen wir den Tag am Pool unseres Hotels und am Strand der 100 meter vor unserem Hotel ( 1 Resort dazwischen) liegt und genießen Sonne und den Strand. Im Wasser gibt es hier lauter tote Korallen man muss also aufpassen das man sich nicht schneidet aber ein stückchen weiter links gibt es eine große Sandbank die bei Ebbe (gegen Abend) wächst und wo der Sand ganz fein und das Wasser ganz seicht ist.
Wir wohnen also in der nähe vom Pier und von hier aus hat man eine tolle Ausgangsbasis um all die anderen Strände zu erkunden, essen zu gehen am billigsten geht das auf dem Markt in der "Stadt" wo es auch alles mögliche an Essens stände gibt - nur geringfügig teurer wie auf dem Festland denn die Preise sonst sind deutlich teurer (essen trinken Benzin...)
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Am nächsten Tag mieten wir uns ein Moped und ab da machen wir uns auf die Insel zu erkunden. Bei Chaloklum hat man den tollsten Strand, um Koh Ma kann man toll schnorcheln und bunte Korallen und Fische beobachten,  den Blick auf die Bucht von haad salad genießen,  den Sonnenuntergang bei haad thien bestaunen,  den Party Strand haad rin besuchen. Die atemberaubende Strecke (auf und ab) von tongsala nach haad rin genießen und irgendwo oben anhalten und den Blick mit einem kalten Getränk genießen. Haad rin hat eigentlich einen tollen Strand mit feinem Sand, keine toten Korallen, klares welliges und vor allem kühleres Wasser,  eingebettet in eine schöne Bucht, aber dieses Paradies ist etwas zerstört durch die zugebaute erste Reihe am Strand, laute Musik auch tagsüber, einem vollen Strand, Öl spuren der speedboote im Sand sowie Zigarettenstummel und manchmal auch Glasscherben - also Vorsicht.
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Der Weg auf die östliche Seite der Insel ist zum teil unbefestigt und beschwerlich aber wir entdecken eine weitere malerische ruhige Bucht - eher der Familienstrand wo ein Fischer gerade seinen gigantischen Fang heimbringt..
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So vergeht die Zeit bis Stephan wieder abreisen muss schnell und wir bleiben danach noch eine gute Woche länger weil es uns so gut gefallen hat! Am Pier gibt es wie oft in Parks in Thailand Fitnessgeräte und so trainieren wir abends zum Spaß im freien, klappern lauter malerische Buchten ab, bewundern die schönsten Sonnenuntergänge und merken am letzten Tag das an unserem Lieblingsstrand Sandflöhe wohnen die verantwortlich für die Stich plage sind die wir zuletzt dem Hotel zugeschrieben hatten da die Stiche immer erst über Nacht anfingen zu jucken. Mit ca 100 Stichen mehr (p. P.) verlassen wir die Insel nach 10 Tagen wieder da wegen der fullmoon party alles ausgebucht ist und fahren mit einem Zwischenstopp in Surat Thani nochmal nach Bangkok - just for fun weil wir einfach nochmal lust auf diese tolle Stadt hatten!
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Unser Tipp: vorsicht bei kleinen schwarzen Mücken auf Beinen am Strand (Chaloklum)! Auf dem Markt essen! Sich von Einheimischen eine art rote Paste (ich glaube es ist irgendwas mit chilli) zeigen lassen, gibts zb auf local markets, damit heilen die Stiche schneller ab (hat dennoch mindestens 1 Woche wie sau gejuckt).

Unser Hotel: the nidhra kann ich nur empfehlen wir zahlten zuerst 1200 THB dann bekamen wir einen Rabatt für 1100 THB. Die Lage ist perfekt um die Insel mit dem Moped zu erkunden. Man ist in der Nähe des Piers und kann in 10-15 min dorthin laufen und muss keine teure Fahrt bezahlen, man kann vor Ort ein Moped leihen und es wird nicht pingelig nach möglichen Kratzern gesucht. Das Hotel ist recht klein und neu, alle Zimmer sind hell durch eine Glassfront zum Pool hinaus, das Bett war bequem,  alles neu und sauber, ich empfehle die oberen Zimmer da es dort heller ist und der Eingang nicht über die Terrasse  ist(oben hat jeder einen Balkon). Die Besitzer,  vorallem die beiden Damen waren echt total nett und hilfsbereit, es gibt für Koh Phangan mit anständigen Preisen, gutes Essen vor Ort sowie Tourservice etc. Ein Supermarkt (Makro) ist in der Nähe-alles was man braucht!
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Fazit: die Insel ist groß genug um 1-2 Wochen hier zu bleiben,  es gibt für jeden das richtige Programm, man kann auch hier mit einem niedrigen Budget leben!
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(in eine andere Welt abtauchen: Koh Ma - vielen Dank Mama für die Kamera!)

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